5012049 – Nationalismus und Kosmopolitanismus

John Rawls (1921-2002), der einflussreichste Politische Philosoph des zwanzigsten Jahrhunderts, hat mit seiner Schrift 'The Laws of Peoples' (1999) versucht, dem Gedanken einer gerechten und friedlichen Weltordnung Form zu geben. Rawls' 'realistische Utopie' einer Pluralität von Staaten, die sich auf ein System globaler Regeln und Institutionen einigen, ist seither kontrovers diskutiert worden. Ein Kritikpunkt lautet, dass Rawls dem nationalen Eigensinn zu große Zugeständnisse mache und dass eine befriedigende Theorie globale Gerechtigkeit konsequenter kosmopolitisch angelegt sein müsse. In unserem Seminar betrachten wir die Entstehungsgeschichte von 'The Law of Peoples', studieren gemeinsam die Schrift und gehen auf die anschließende philosophische Debatte ein. Studienleistung: Aktive Teilnahme, Erledigung von Arbeitsaufträgen

Veranstaltungsdaten

Dozent(en)
Prof. Dr. Michael Schefczyk
Start
27. Okt 2026
Ende
16. Feb 2027
Veranstaltungsart
Hauptseminar
Ort
30.91 Raum 016
Termin
Di. 14:00 - 15:30
Zyklus
wöchtl.

Allgemein

Sprache
Deutsch

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Unbegrenzt – wenn online geschaltet
Aufnahmeverfahren
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3970844