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5012002 – Einführung in die Philosophie 4 - Gruppe A

In diesem Seminar werden vertiefend Texte zu den Themen der Vorlesung "Einführung in die Philosophie" besprochen. Durch sorgfältige Lektüre und ausgiebige Diskussion der Texte sollen die Studierenden an einflussreiche Texte der Philosophie herangeführt werden, die verschiedene Bereiche, Ansätze und Stile der Philosophie abdecken. Ziel ist, dass die Studierenden nach erfolgreichem Abschluss des Seminars eine solide Grundlage in der Philosophie haben, auf die in den folgenden Semestern aufgebaut werden kann. Eine Anmeldung auf Ilias ist verpflichtend. Studienleistung: Für die Studienleistung sind vier Übungsblätter im Multiple-Select-Verfahren zu bearbeiten, die gemäß der KIT-Satzung bewertet werden. Die Übungsblätter werden als ‘Tests‘ auf Ilias bereitgestellt. Bestanden hat, wer alle Übungsblätter besteht oder im Mittel der erreichten Prozentzahlen aller Übungsblätter mindestens 40 % und nicht 20 % weniger als der Durchschnitt aller TeilnehmerInnen erreicht. Im Fall des Nichtbestehens der Übungsblätter besteht die Möglichkeit einer mündlichen Nachprüfung. In dieser wird eine Auswahl von Fragen aus den Übungsblättern gestellt. Die Aufgabe besteht darin, die getroffene Auswahl der Antworten zu begründen (es reicht also nicht, nur die richtigen Antworten zu identifizieren). Die Bewertung erfolgt analog zu den Übungsblättern.
Freie Plätze: 8  
Veranstaltungszeitraum: 20. Apr 2026 - 27. Jul 2026  
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5012007 – Einführung in die Philosophie 4 - Gruppe B

In diesem Seminar werden vertiefend Texte zu den Themen der Vorlesung "Einführung in die Philosophie" besprochen. Durch sorgfältige Lektüre und ausgiebige Diskussion der Texte sollen die Studierenden an einflussreiche Texte der Philosophie herangeführt werden, die verschiedene Bereiche, Ansätze und Stile der Philosophie abdecken. Ziel ist, dass die Studierenden nach erfolgreichem Abschluss des Seminars eine solide Grundlage in der Philosophie haben, auf die in den folgenden Semestern aufgebaut werden kann. Eine Anmeldung auf Ilias ist verpflichtend. Studienleistung: Für die Studienleistung sind vier Übungsblätter im Multiple-Select-Verfahren zu bearbeiten, die gemäß der KIT-Satzung bewertet werden. Die Übungsblätter werden als ‘Tests‘ auf Ilias bereitgestellt. Bestanden hat, wer alle Übungsblätter besteht oder im Mittel der erreichten Prozentzahlen aller Übungsblätter mindestens 40 % und nicht 20 % weniger als der Durchschnitt aller TeilnehmerInnen erreicht. Im Fall des Nichtbestehens der Übungsblätter besteht die Möglichkeit einer mündlichen Nachprüfung. In dieser wird eine Auswahl von Fragen aus den Übungsblättern gestellt. Die Aufgabe besteht darin, die getroffene Auswahl der Antworten zu begründen (es reicht also nicht, nur die richtigen Antworten zu identifizieren). Die Bewertung erfolgt analog zu den Übungsblättern.
Freie Plätze: 18  
Veranstaltungszeitraum: 20. Apr 2026 - 27. Jul 2026  
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5012009 – Themen aus der Philosophie Augustinus'

Themen aus der Philosophie Augustinus’ Augustinus mag guten Gewissens einer der einflussreichsten Denker der abendländischen Geschichte genannt werden, doch gehen die Meinungen mitunter stark auseinander, wie wir seinen Einfluss bewerten sollen. Von manchen aufgrund seiner Ideen etwa zur Erbsünde oder Gnadenlehre als großer Menschenfeind verschrien, von anderen aufgrund seiner feinfühligen Beschreibungen menschlicher Ängste und Sorgen als umsichtiger Menschenkenner identifiziert, prägte der 395 zum Bischof Berufene maßgeblich die Ideenwelt und die Politik einer sich zur Zeit der Völkerwanderung tiefgreifend verändernden Welt. In diesem Seminar wollen wir durch das Studium ausgewählter Schriften erfahren, … • … wie Augustinus über das Verhältnis von Vernunft und Glauben denkt. Handelt es sich bei diesen um Gegensätze oder bedingen oder ergänzen sie sich gar? Wie können wir zu Erkenntnissen über uns, die Welt und Gott gelangen? • … welche Gottesvorstellung Augustinus hat. Als tiefgläubiger Christ steht für ihn dessen Existenz niemals zur Disputation, doch um welche Art von Wesen (?) handelt es sich? Welche Eigenschaften besitzt Gott und wie sollten wir ihm begegnen? • … welches Menschenbild seiner Gedankenwelt zugrunde liegt. Der Mensch erscheint ihm ein fragiles und sündhaftes Wesen. Wir wollen in Erfahrung bringen, warum er uns als eine massa damnata ansieht. Was ist der Mensch, wo kam er her und was ist sein Schicksal? • … wie Augustinus über Moral denkt. Was ist der ethische Standard, nach dem wir uns zu richten haben? Was sind unsere Pflichten? Wie sollten wir zusammenleben und woher überhaupt die Moral? Dieses Seminar soll einen ersten Einblick in das Œuvre Augustinus’ geben. Wir werden uns mit zentralen Konzepten christlicher Philosophie vertraut machen, wie etwa Liebe, Hoffnung, Gnade oder Sünde. Das Seminar wird für diejenigen interessant sein, die Interesse an religionsphilosophischen Fragen haben, die mehr über spätantike und frühmittelalterliche Philosophie erfahren wollen oder große Freude daran haben, sich in eventuell fremde Weltbilder einzuarbeiten. Alle Texte werden den Studierenden entweder in deutscher oder englischer Sprache zur Verfügung gestellt. Augustinus selbst verfasste seine Texte in Latein, weshalb Lateinkenntnisse von Vorteil sein könnten; vorausgesetzt werden sie aber natürlich nicht. Als Studienleistung wird von Ihnen das Verfassen dreier Lektürenotizen erwartet.
Veranstaltungszeitraum: 20. Apr 2026 - 1. Aug 2026  
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5012012 – Platon, Menon

In diesem Seminar werden wir uns mit einem Dialog Platons beschäftigen, der zu seinen frühen Werken gezählt wird. Das Thema des Menon ist die „Tugend“ – Griechisch: areté. Nachdem der Dialog unvermittelt mit der Frage nach der Lehrbarkeit der Tugend startet, wird die Diskussion von Sokrates auf die fehlende Definition der Tugend umgelenkt und der Dialogpartner Menon wird gebeten, das Wesen der Tugend zu erläutern. Er bietet mehrere Definitionen der Tugend an, mit denen sich Sokrates allerdings nicht zufrieden zeigt. Es entspannen sich weitere Stränge der Diskussion, die etwa den Zusammenhang zwischen Tugend und Wissen, „Wiedererinnerung“ oder auch die vorgelagerte Frage danach, wie eine Definition überhaupt gegeben werden kann, umfassen. Der Dialog endet wie viele der frühen Werke scheinbar ohne ein zufriedenstellendes Ergebnis. Wir werden uns dem Text fragend nähern und mit Hilfe von ausgewählter Sekundärliteratur verschiedene Interpretationshypothesen erörtern.
Anmeldungsende: 15. Mai 2026, 16:55   Freie Plätze: 18  
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5012017 – Einführung in die Philosophie 2

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5012020 – Doing Philosophy with Thought Experiments: Why and How

Philosophers often use short, imaginary cases in their argumentation: thought experiments. The seminar examines this philosophical method through three central questions: What are thought experiments? What can we learn from them? And how can they be used for doing and teaching philosophy? To address these questions, we will study well-known thought experiments from epistemology, ethics, and physics, discuss competing accounts of how thought experiments work, and examine examples of how they can be used in teaching philosophy.
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5012036 – Wissenschaft und Wissenschaftstheorie

Wissenschaft läßt sich unterschiedlich charakterisieren – sei es durch Ausweis der behandelten Gegenstände, Methoden und Resultate, der einschlägigen Fragen und deren jeweils gegebenen Antworten, als soziale, historische oder epistemische Praxen etc. Die Veranstaltung bietet nun einen systematischen aber gleichwohl einführenden Überblick zum aktuellen Stand der wissenschaftstheoretischen Auseinandersetzung mit den Wissensformen positiver Wissenschaften. Im Gegensatz zu üblichen analytischen oder ideengeschichtlichen Darstellungen wird dabei „topisch“ verfahren, indem das tatsächliche Tun von Wissenschaftlern untersucht wird, geordnete nach Konzepten wie etwa „Beobachten“, „Vergleichen“, „Erklären“, „Modellieren“ etc. Dies geschieht unter Bezug auf Fragestellungen, die direkt der wissenschaftlichen Forschung der Physik, Biologie oder Geschichtswissenschaft entstammen. Der interdisziplinäre Kurs richtet sich an Studierende aller Disziplinen. Vorkenntnisse in Wissenschaftsphilosophie, theoretischer Philosophie und Logik sind wünschenswert aber nicht Voraussetzung. Als Studienleistung ist eine Präsentation im Rahmen des Kursprogrammes anzufertigen. Vorbereitende Literatur: Carnap, R.: Einführung in die Philosophie der Naturwissenschaften Cassirer, E.: Das Erkenntnisproblem, Bd. 1 – 4. Janich, P.: Kleine Philosophie der Naturwissenschaften
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5012052 – Forum für Kritische Interdisziplinarität

„Haben nicht-menschliche Lebensformen Rechte?“ Rahmenthema der Veranstaltung ist das immer drängender diskutierte Konzept von Rechten, die nicht-menschlichen Lebensformen aber auch allgemeiner belebten oder unbelebten Gegenständen zukommen sollen oder zugesprochen werden. Drängend erscheinen solche Vorschläge vor dem Hintergrund der immer schneller um sich greifenden Zerstörung von Umweltbedingungen, die für den Menschen eine angemessene Existenz erlauben. Dabei ist es keineswegs selbstverständlich, das die Anerkennung von Rechten solcher Naturstücke überhaupt eine sinnvolle Strategie darstellt. Wir haben dazu wieder Experten aus dem aktuellen Diskurs eingeladen um mit uns die verschiedenen Facetten und Dimensionen des Themas zu diskutieren, aktuelle Forschungsansätze zu präsentieren und Forschungsperspektiven aufzuzeigen. Die Veranstaltung dient der eigenständigen, diskursiven Erarbeitung komplexer Themen an der Schnittstelle verschiedener positiver Disziplinen mit der Philosophie. Naturwissenschaftliche Grundkenntnisse sind hilfreich aber keine Voraussetzung; notwendig hingegen ist die Bereitschaft sich auf interdisziplinäre Auseinandersetzungen einzulassen. Leistungen: Hausaufgaben Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
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5012055 – Kant: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

Immanuel Kant übte mit seinem Werk einen immensen Einfluss auf die Entwicklung der Ethik aus und hat bis heute wenig an Bedeutsamkeit verloren. In einer Umfrage unter deutschen HochschuldozentInnen aus dem Jahr 2018 wurde Kants Ethik von 98,32% aller Befragten als für das Verständnis der zentralen philosophiehistorischen Diskurse der Praktischen Philosophie unmittelbar relevant bezeichnet — und somit unangefochten auf Platz 1 gewählt. Kants Moralphilosophie ist allerdings alles andere als einfach verständlich. Für den Einstieg in das ethische Denken Kants eignet sich am ehesten seine Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (GMS), die auch die Grundlage des Seminars bildet. Dieser Text umfasst zentrale Begriffe von Kants Moralphilosophie wie der gute Wille, Pflicht, Maxime, der Kategorische Imperativ, Achtung, Würde, Autonomie und Freiheit. Im Seminar soll aufgezeigt werden, wie diese Begriffe zu verstehen sind und wie sie ineinandergreifen. Für den Primärtext eignet sich beispielsweise die Ausgabe von Horn/Mieth/Scarano und die von Timmermann. Man sollte auf jeden Fall eine Ausgabe benutzen, die die Paginierung der Akademieausgabe enthält. Als Sekundärliteratur empfiehlt sich Schönecker, D. & Wood, A.: Kants „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“. Ein einführender Kommentar, 22008 (UTB). Es zahlt sich aus, die ersten beiden Abschnitte bereits vor Beginn der Veranstaltung gründlich gelesen zu haben. Bereiten Sie aber für die erste Sitzung zumindest das Vorwort der GMS vor (siehe auch die Leitfragen)!
Veranstaltungszeitraum: 21. Apr 2026 - 28. Jul 2026  
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5012070 – Beweise, Argumente, Einsichten: Von formalen Systemen zu informeller Logik

## Abstract: Wer auf der Suche nach sicherem Wissen ist, findet dieses zum Beispiel in der reinen Mathematik, wo, ausgehend von Axiomen, alle Aussagen bewiesen werden. Fragt man sich jedoch, wovon Mathematik handelt, wird man leicht enttäuscht. Mathematik handelt nämlich von mathematischen Objekten, die letztendlich nur implizit innerhalb eines Axiomensystems definiert sind. Damit sind mathematische Objekte, für sich genommen, im besten Sinne bedeutungslos. Möchte man hingegen bedeutungsvolle Aussagen treffen, muss man das sichere Terrain der Mathematik verlassen und sich ins argumentative Dickicht begeben. Wer hier aber mittels valider Argumente und strenger Definitionen zu sehr an sicheren Wahrheiten festzuhalten sucht, verirrt sich nur allzu schnell in zirkulären Schlüssen oder wandelt auf ewig entlang der Pfade des infiniten Regresses. Bedeutungsvolle Einsichten kann nur erreichen, wer sich auf das intellektuelle Abenteuer einlässt Wahrheit für Bedeutung aufzugeben. Im Seminar beschäftigen wir uns zunächst mit Logik und Beweismethoden, um deren Grenzen auszuloten. In einem zweiten Schritt erarbeiten wir uns dann ein tieferes Verständnis von Definitionen und Argumenten, um zu sehen, wieviel weiter diese uns tragen können. Zum Ende des Seminars, widmen wir uns dann---im Kontext der informellen Logik---dem gewinnen und erzeugen von Einsichten. ## Sonstige Informationen: Spezielle Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Das Seminar ist für Studierende aus der Philosophie und den Naturwissenschaften geeignet. Literatur wird im Seminar bekanntgegeben. Zum Erwerb der Studienleistung: fünf kurze Hausaufgaben im Umfang von wenigen Zeilen (max. 1 Seite pro Hausaufgabe).
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5012072 – Nietzsche

Friedrich Nietzsche zählt weltweit und über alle Kulturen hinweg zu einem der bekanntesten jüngeren Philosophen, dessen eigenartiger Faszination und philosophischer Bedeutung sich kaum jemand zu entziehen mag; zumal der Einfluss von Nietzsches Gedankengut sowohl direkt als auch indirekt von enormer Relevanz ist. Wie jeder große Philosoph durchdenkt Nietzsche das gesamte Spektrum an möglichen philosophischen Fragestellungen, zum Bespiel von der Ethik und der politischen Philosophie über die Ästhetik und die Anthropologie bis hin zur Philosophie der Physik und Mathematik oder der Wissenschaftstheorie und der Technikphilosophie. Nietzsches Philosophie stellt bei weitem keinen vermeintlich kontextfreien Zitaten-Steinbruch dar, sondern sollte zum Standardrepertoire einer jeden philosophischen Ausbildung gehören. Die Studienleistungen werden in Form eines Referats und einer regelmäßigen, aktiven Teilnahme erbracht. Die Anmeldung auf Ilias ist für die Teilnahme an der Veranstaltung verpflichtend.
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