Mathematische Methoden der Signal- und Bildverarbeitung
In der Signal- und Bildverarbeitung geht es hauptsächlich darum, Signale (zeitabhängige Funktionen) oder Bilder (Funktionen zweier Veränderlicher) so zu transformieren, daß gewisse Signal- oder Bildeigenschaften betont oder gedämpft werden. Zum Beispiel erlauben anisotrope Diffusionsfilter die Entrauschung eines Bildes bei gleichzeitiger Schärfung der Kanten. Auch die Wiederherstellung des Signals/Bildes aus fehlerhaften oder unvollständigen Abtastungen (Digitalisierungen) zählt zur Signal- und Bildverarbeitung.
Die eingesetzte Mathematik ist vielfältig und deckt ein breites Spektrum ab: Harmonische Analysis (Fourieranalysis), partielle Differentialgleichungen, Systemtheorie, Wavelets u.v.a.m.
Vorkenntnisse: Die Inhalte der Module „Analysis 1+2“, „Lineare Algebra 1+2“ werden benötigt. Basiswissen in Numerischer Mathematik sind von Vorteil.