5012038 – Wie waren unsere (Ur-)Großeltern mobil? Forschungsseminar zur Mobilitätsgeschichte
Wie haben sich Menschen im 20. Jahrhundert im Alltag fortbewegt – zu Fuß, mit dem Fahrrad, der Straßenbahn oder dem eigenen Auto? Und welche Bedeutung hatten die verschiedenen Mobilitätsformen für die Menschen; wie prägten sie die Mentalitäten ihrer Zeit – und wurden geprägt? Das Forschungsseminar widmet sich den vielfältigen Ausprägungen der Mobilität vergangener Generationen und untersucht, wie diese mit Gesellschaft und Kultur verwoben sind. Im Seminar erarbeiten die Studierenden eigene kleine Forschungsprojekte, in denen sie historische Fragestellungen entwickeln, geeignete Quellen suchen und kritisch auswerten sowie ihre Ergebnisse präsentieren. Falls vorhanden, können auch Materialien der eigenen Familiengeschichte genutzt werden.
Das Seminar richtet sich an fortgeschrittene Studierende, die Lust haben, historische Forschung praktisch auszuprobieren, methodische Zugänge zur Alltagsgeschichte zu diskutieren und zu erfahren, wie sich individuelle Erfahrungen in größere historische Entwicklungen einordnen lassen.
Die Studienleistung besteht neben der erfolgreichen Teilnahme an der Veranstaltung (zu der regelmäßige Anwesenheit in den Seminarsitzungen sowie deren intensive Vor- und Nachbereitung gehören) aus aktiven mündlichen Beiträgen und der Anfertigung schriftlicher Ausarbeitungen zu den Quellen.