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5014220 – Medienkulturwissenschaftliche Filmanalyse

Egal ob „Barbie“ (2023) oder „Oppenheimer“ (2023): Filme (und auch Fernsehserien) erzählen Geschichten, indem sie uns ganze Welten sehen und hören lassen – so sind sie ein zentrales Instrument der Wirklichkeitskonstruktion sowie der kulturellen Selbstverständigung (vgl. Mikos 2023). Filme reflektieren, was uns bewegt, und prägen gesellschaftliche Vorstellungen. In der Vorlesung geht es darum, zu erlernen, Filme und ihre Inszenierungsstrategien aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive zu verstehen und zu analysieren. Dabei werden ausgewählte methodische Ansätze, Theorien, Konzepte und Analysekategorien vorgestellt und in einem medienkulturwissenschaftlichen Kontext sowie vor dem Hintergrund filmischer Traditionslinien verortet. Behandelt werden unterschiedliche Schwerpunkte, u.a. Filmsemiotik und Montage, (Neo-)Formalismus und filmische Erzähltheorie, Zeit und Raum im Film, Cultural Studies und Post-/Metamoderne, Genretheorie und Genrehybride, Gaze-Theorie, Topoi und Leitmotive im Film, Intermedialität und Selbstreflexivität im Film oder Strategien der Adaption und des Re-Tellings. Im Fokus stehen dabei aber immer Filmanalyse und Filminterpretation. Es sollen Strategien erlernt und erprobt werden, Theorien in der konkreten Filmanalyse anzuwenden, filmsprachliche Mittel deuten zu können, Prozesse filmischer Bedeutungsproduktion offenzulegen und Interpretationen zu entwickeln. Filme, auf die eingegangen wird, sind u.a. Metropolis (1927), Casablanca (1942), Kampf der Welten (1953), The Godfather (1969), Memento (2000), Frida (2002), Krieg der Welten (2005), Inception (2010), The Revenant (2015), Ex Machina (2015), Carol (2015), Arrival (2016), Get Out (2017), Parasite (2019), Porträt einer jungen Frau in Flammen (2019), Everything Everywhere all at Once (2022), Die Frauen von Stepford (1975 und 2004), The Electrical Life of Louis Wain (2021) und The Substance (2024). Voraussetzungen: Beteiligung an interaktiven Anteilen und Diskussionen, Lektüre der Texte im Vorlesungsreader, Kenntnis von ausgewählten Schwerpunktfilmen. Leistungsnachweis für Studierende von MKTP, MTP, WMK & B.Ed.: unbenotete Klausur (Studienleistung) über die Inhalte der Vorlesung.

Veranstaltungsdaten

Dozent(en)
Dr. Marie-Helene Adam
Start
25. Apr 2025
Veranstaltungsart
Vorlesung
Ort
40.50 Engler-Bunte-Hörsaal
Termin
Fr., 11:30-13:00 Uhr
Zyklus
wöchtl.

Zusammenfassung

Egal ob „Barbie“ (2023) oder „Oppenheimer“ (2023): Filme (und auch Fernsehserien) erzählen Geschichten, indem sie uns ganze Welten sehen und hören lassen – so sind sie ein zentrales Instrument der Wirklichkeitskonstruktion sowie der kulturellen Selbstverständigung (vgl. Mikos 2023). Filme reflektieren, was uns bewegt, und prägen gesellschaftliche Vorstellungen. In der Vorlesung geht es darum, zu erlernen, Filme und ihre Inszenierungsstrategien aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive zu verstehen und zu analysieren. Dabei werden ausgewählte methodische Ansätze, Theorien, Konzepte und Analysekategorien vorgestellt und in einem medienkulturwissenschaftlichen Kontext sowie vor dem Hintergrund filmischer Traditionslinien verortet. Behandelt werden unterschiedliche Schwerpunkte, u.a. Filmsemiotik und Montage, (Neo-)Formalismus und filmische Erzähltheorie, Zeit und Raum im Film, Cultural Studies und Post-/Metamoderne, Genretheorie und Genrehybride, Gaze-Theorie, Topoi und Leitmotive im Film, Intermedialität und Selbstreflexivität im Film oder Strategien der Adaption und des Re-Tellings. Im Fokus stehen dabei aber immer Filmanalyse und Filminterpretation. Es sollen Strategien erlernt und erprobt werden, Theorien in der konkreten Filmanalyse anzuwenden, filmsprachliche Mittel deuten zu können, Prozesse filmischer Bedeutungsproduktion offenzulegen und Interpretationen zu entwickeln. Filme, auf die eingegangen wird, sind u.a. Metropolis (1927), Casablanca (1942), Kampf der Welten (1953), The Godfather (1969), Memento (2000), Frida (2002), Krieg der Welten (2005), Inception (2010), The Revenant (2015), Ex Machina (2015), Carol (2015), Arrival (2016), Get Out (2017), Parasite (2019), Porträt einer jungen Frau in Flammen (2019), Everything Everywhere all at Once (2022), Die Frauen von Stepford (1975 und 2004), The Electrical Life of Louis Wain (2021) und The Substance (2024).


Voraussetzungen: Beteiligung an interaktiven Anteilen und Diskussionen, Lektüre der Texte im Vorlesungsreader, Kenntnis von ausgewählten Schwerpunktfilmen. Leistungsnachweis für Studierende von MKTP, MTP, WMK & B.Ed.: unbenotete Klausur (Studienleistung) über die Inhalte der Vorlesung.

Allgemein

Sprache
Deutsch
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